Was versteht man unter Webhosting? 18.10.2020

Webhosting ist die Basis des Internets – ohne Hosting, keine Webseiten.

Webhosting ist die Basis des Internets – ohne Hosting, keine Webseiten.
Früher wurden oft eigene Server für Hosting genutzt, doch mittlerweile gibt es viele alternativen eine Webseite zu Hosten.

Heutzutage kommt es auf Kosten-Nutzen an und gerade da ist es oftmals günstiger auf Managed Webhosting umzusteigen. Zusätzlich zum kosten Aspekt kommt auch noch der geringe Administrationsaufwand der für ein solches Webhosting benötigt wird.

Definition: Webhosting

Webhosting bedeutet das Bereitstellen von Speicherplatz für das Veröffentlichen von Webseiten.

Man kann das so vergleichen wie Dokumente auf deinem Computer zuhause. Die Dokumente sind in diesem Beispiel die Webseiten welche man auf der eigenen Festplatte speichert um Sie dann später wieder zu finden.

Damit Webseiten weltweit aufrufbar sind, müssen diese auf leistungsstarken Servern gespeichert werden. Solche Server ähneln technisch deinem Computer von Zuhause nur das Server rund um die Uhr laufen und mit dem Internet verbunden sind. Solche Server können entweder von professionellen Webhosting-Anbietern bereitgestellt werden, aber auch von Managed Cloud Anbietern. Bei solchen Anbietern muss man sich keine Gedanken mehr um die Leistung des Servers machen.

Wer braucht Webhosting?

Privatpersonen, Gewerbetreibende, Freelancer, Kleine- und Mittelständische Unternehmen, Konzerne… Kurz gesagt: Jeder der eine Webseite im Internet veröffentlichen will, muss sich um ein passendes Webhosting kümmern.

Heutzutage gibt es viele vorgefertigte 1click Installationen welche innnerhalb weniger Minuten vorgefertige Content-Management-Systeme bereitstellen können. Zu solchen Systemen gehört zum Beispiel auch WordPress.

Wie funktioniert Webhosting?

Webhosting kümmert sich automatisch darum das ein Anwender einen Domain-Namen im Browser eingeben kann und anschließend die passende Webseite mit ihren Inhalten angezeigt bekommt. Der Webseiten ersteller muss daher eine Domain mieten und diese dann mit dem Webhosting verbinden. Er hinterlegt in den Domain-Einstellungen die IP-Adresse des Webhosting Servers und teilt somit dem Domain-Name-System (DNS) mit, das beim aufrufen der Domain der Inhalt des Webhosting Servers angezeigt werden soll.

Da es auch mal passieren kannn das der Webhosting Server ausfällt, haben die meisten Professionellen Hosting Anbieter mehrere Server auf denen die Webhosting Inhalte gespeichert sind.

Welche Arten von Webhosting gibt es?

Je nach Anforderungen gibt es verschiedene Möglichkeiten eine Webseite zu hosten. Es folgt eine Übersicht von ein üblichen Hosting-Produkten:

Shared Hosting → Diese Form des Hosting gehört zu den gängigsten. Hierbei werden mehrere Webseiten auf einem Server gehostet. Dabei werden die Hardware-Reccourcen und die Bandbreite des Servers mit den Anwendern geteilt. Gegen Shared-Hosting sprechen Sicherheitsaspekte – die Daten der Webseite werden auf einem geteilten Server gespeichert. Auch bei der Performance kann es bei Seiten mit einem hohen Besucheraufkommen zu längeren Ladezeiten kommen.

Virtuelle dedizierte Server → Bei diesem Hosting teilen sich die Anwender zwar die Leistung eines Servers, jedoch sind die Accounts auf dem Server durch die virtuallisierung getrennt voneinander.

Dedizierte Server → Es ist möglich einen Dedizierten vollständig für das eigene Hosting zu mieten. Hierbei ist der Vorteil das einem die vollen Reccourcen des Servers zur Verfügung stehen. Auch die Bandbreite kann vollständig von den eigenen Webseiten verwendet werden und ein voller Zugriff auf den Server ist ebenfalls gewährleistet.

Managed Cloud Hosting → Bei diesem Hosting werden die Hosting Accounts auf Clustern gespeichert und sind somit vor ausfällen gesichert. Oftmals ist Managed Cloud Hosting teurer als herkömmliches Shared Hosting, es bietet aber auch eine weitaus bessere Performance sowie hohe Verfügbarkeit. Gerade Unternehmen sollten sich auf der Suche nach einem Hosting Partner Gedanken machen wie viel Zeit Sie in die Administration ihrer Webseite investieren möchten.

Welche Services sind oftmals im Webhosting mit inklusive?

Normalerweise sind neben dem Webspace, also dem Speicherplatz für die Webseite auch noch Zusatzleistungen wie die folgenden enthalten:

  • Domain-Transfer
  • E-Mail-Service
  • Content Management Systeme (CMS)
  • Backup-Service
  • Datenbank-Backend
  • Hochverfügbarkeit
  • SSL-Zertifikate
  • Statistische Auswertungen
  • Technischer Support
  • Monitoring
  • Auswahl des Server-Standorts

Vor allem im Bereich des Shared Hostings und Managed Hostings werden in unterschiedlichen Paketen oder gegen Aufpreis mit dem Webspace auch E-Mail-Services und 1-Klick-Installationen von CMS wie WordPress, TYPO3 oder Joomla angeboten.

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